„Protokolle zur Bibel“ – Erstes Online-Heft erschienen

PzB_Titelseite_altSeit ihrer Gründung im Jahr 1992 war die Zeitschrift „Protokolle zur Bibel“ (PZB) ein reines Print-Produkt. Nach 23 Jahren gehen die PZB jetzt völlig neue Wege. Das Juni-Heft 2015 ist das erste, das als Open-Access-Publikation unter www.protokollezurbibel.at völlig kostenfrei im Internet zugänglich ist.

Die ArgeAss reagiert damit u. a. auch auf die von den großen Wissenschaftsorganisationen unterstützte Strategie, dass öffentlich finanzierte Forschung auch öffentlich zugänglich sein soll, wovon AutorInnen und LeserInnen in gleicher Weise profitieren und der wissenschaftliche Austausch gefördert werden soll.

Vgl. die „Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities„, die von zahlreichen Wissenschaftsorganisationen, wie der DFG oder dem FWF, und vielen Universitäten unterzeichnet wurde.

Call for Papers │ Jahrestagung der ArgeAss 2015 in Graz

Vom 23.-25. September 2015 findet die nächste Jahrestagung der ArgeAss im Bildungshaus Mariatrost in Graz statt. „Mutter – Vater – Schwester – Bruder: Ideale und konkrete Familien in der Bibel“ lautet das Thema, das aus bibelwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet werden soll.

Wir laden Sie herzlich ein, sich mit einem Vortrag am Gelingen der Tagung zu beteiligen.

Mögliche Themenblöcke sind:

  • Ideale und konkrete Familienverhältnisse im AT;
  • Ideale und konkrete Familienverhältnisse im NT;
  • theologischer Gehalt der Familienverhältnisse;
  • Sozialgeschichte, Familie im alten Orient, Hellenismus etc.

Dabei würden wir gerne im Bereich der Kernfamilie bleiben und nicht zu weit in metaphorische Gottesrede dringen (etwa die Ehemetaphorik bei Hosea etc.), um das Thema möglichst griffig zu halten. Aber natürlich sind Themen wie Jesu Familie (sowohl die echte, als auch die „wahre“) sehr erwünscht.

Impulsfragen:

  • Konkrete Familienverhältnisse in AT und NT: Geschwister untereinander, Vater/Mutter-Kind(er)- Beziehungen und ihre Darstellung.
  • Welche Idealvorstellungen (in Weisheitstexten, Gesetzestexten, Gleichnissen etc.) lassen sich ausmachen?
  • Verändert sich das Ideal von Ehe und Familie?
  • Welche theologische Wertigkeit wird der Familie gegeben?

Ihre Themenvorschläge, vielleicht mit zwei, drei erklärenden Worten (falls der Titel nicht selbsterklärend ist), senden Sie bitte bis zum 14. Februar 2015 an: e.birnbaum@ktu-linz.ac.at oder bschoeni@uni-mainz.de

Wir freuen uns auf Ihre Ideen!